Carmen Bartholomä

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Letztes Wochenende habe ich mir die Ausstellung „Superheroes“ im Historischen Museum Speyer angesehen – und obwohl ich selbst nie ein großer Comic-Fan war, war ich regelrecht fasziniert. Nicht nur von den Helden und ihren Abenteuern, sondern vor allem von der unglaublichen Arbeit, die hinter jeder Geschichte steckt.

Besonders beeindruckend war für mich, dass ich Zeichner Nic Klein persönlich treffen durfte. Ein unglaublich bodenständiger Mensch, der schon so viele bekannte Comics gezeichnet hat und uns mit seiner Kunst in fantastische Welten entführt. Es war spannend zu hören, wie viel Liebe, Kreativität und Detailarbeit in jede Geschichte fließt.

Ein Streifzug durch die Comic-Geschichte

Die Ausstellung zeigt auf eindrucksvolle Weise die verschiedenen Comic-Ages:

  • Golden Age (1930er–1950er): Die Geburt der Superhelden! Figuren wie Superman und Batman entstehen, noch stark von den gesellschaftlichen Themen der Zeit geprägt.

  • Silver Age (1950er–1970er): Fantasievolle Geschichten, bunte Abenteuer, mehr wissenschaftliche Ideen und ausgefeiltere Charaktere.

  • Bronze Age (1970er–1980er): Themen werden ernster, gesellschaftliche Konflikte finden ihren Platz. Comics sprechen nun auch moralische Fragen und soziale Themen an.

  • Modern Age (ab 1980er): Komplexe Handlungsstränge, vielschichtige Charaktere und kreative Experimente in Stil und Erzählweise.

Für mich war besonders spannend zu sehen, wie sich Comics über die Jahrzehnte verändert haben, und wie jedes Zeitalter seinen eigenen Stil, seine eigenen Helden und eigene Geschichten hervorgebracht hat.

Mitmachen, ausprobieren, eintauchen

Die Ausstellung ist nicht nur zum Anschauen da – man kann selbst aktiv werden:

  • Eigene Comic-Helden erschaffen und sie durch die Ausstellung begleiten

  • In der Green Box selbst zum Superhelden werden – einmal Superman oder Superwoman sein

  • Cartoons vertonen

  • Ein eigenes Comic-Cover gestalten

Für kleine Kinder, die sich vor monsterähnlichen Figuren fürchten, ist die Ausstellung noch nicht ideal. Meine Empfehlung: ab 8 Jahren. Aber auch für erwachsene Kinder mit Comic-Leidenschaft lohnt sich der Besuch definitiv.

Ich bin begeistert, wie viel Arbeit und Herzblut das Team des Historischen Museums Speyer wieder einmal in diese Ausstellung gesteckt hat. Es ist eine großartige Mischung aus Geschichte, Kreativität und Mitmach-Spaß – für die ganze Familie, besonders für alle Comic-Fans oder die, die es vielleicht noch werden wollen.

Fazit: Ein Besuch lohnt sich – für Kinder, Teenager und Erwachsene gleichermaßen. Wer schon immer mal selbst zum Superhelden werden wollte, hat hier die perfekte Gelegenheit.

Noch bis zum 18. Oktober 2026 habt ihr Gelegenheit diese Ausstellung zu besuchen. Weitere Infos gibts hier.

(Bloggerkooperation)

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